Immer wieder liest du bei mir auf dem Blog, aber auch in vielen anderen Beiträgen und Büchern, etwas über Pflanzen- oder Inhaltsstoffe in Heilpflanzen. Da stellt sich dir dann die Frage: Warum wirken Heilpflanzen eigentlich? Und was wirkt wie im Körper?
Jede Pflanze ist ein kleines chemisches Laboratorium und besteht aus einer Vielzahl an Inhaltsstoffen. Man unterscheidet primäre und sekundäre Inhaltsstoffe. Zu den primären zählen Eiweiße, Kohlenhydrate, Fette und Chlorophyll. Sie liefern der Pflanze lebenswichtige Bausteine für Wachstum und Energiegewinnung. Ihnen widme ich noch einen eigenen Beitrag, der Link folgt dann hier.
Und dann gibt es noch die sekundären Inhaltsstoffe, eine riesige Stoffgruppe mit über 100.000 bekannten Bestandteilen, die der Pflanze beispielsweise als Schutz vor Fressfeinden, Krankheitserregern, Umwelteinflüssen wie starker Sonneneinstrahlung und zum Anlocken von Bestäubern dienen.
In diesem Blogbeitrag geht es um sieben wichtige Stoffgruppen daraus, die in vielen Pflanzen vorkommen. Die Einteilung in die Stoffgruppen stammt aus der modernen Pharmazie. Das Wichtigste vorweg: Heilpflanzen bestehen nie aus einem einzelnen Stoff. Jede Heilpflanze stellt ein Stoffgemisch dar, das in seiner Komplexität noch gar nicht vollständig erforscht ist.
Die verschiedenen Inhaltsstoffe wirken häufig zusammen, sodass die Pflanze als Ganzes wirksamer oder bekömmlicher sein kann als ein isolierter Einzelstoff.
Bitterstoffe (Amara)
Bitterstoffe sind keine einheitliche chemische Stoffklasse, sondern eine sensorische Sammelkategorie. Sie schmecken, wie es der Name schon sagt, bitter.
Sie aktivieren die Bitterrezeptoren am Zungengrund und regen dadurch die Speichel- und Magensaftsekretion sowie die Darmbewegung an. Damit wird auch das wichtigste Einsatzgebiet deutlich: Bitterstoffpflanzen werden wegen ihrer positiven Wirkung auf die Verdauung geschätzt.
In der Pflanzenheilkunde nennt man sie auch Amara. Je nach Zusammensetzung und Geschmack unterscheidet man:
- Amara pura – reine Bittermittel
- Amara aromatica – mit ätherischem Öl
- Amara acria – mit Scharfstoffen
- Amara mucilaginosa – mit Schleimstoffen
- Amara adstringentia – mit Gerbstoffen
Klassische Bitterstoffpflanzen
Gentiana lutea · Wurzel
Taraxacum officinale · Wurzel, Kraut
Achillea millefolium · Kraut
Centaurium erythraea · Kraut
Artemisia absinthium · Kraut
So bereitest du sie zu
Bitterstoffe sind überwiegend wasser- und alkohollöslich. Zum Ausziehen eignen sich deshalb sowohl ein kurzer Aufguss als auch eine Tinktur. Auch der klassische Kräuterbitter nach dem Essen beruht auf diesem Prinzip.
Gemäß der antiken Humoralpathologie hatte der bittere Geschmack die Qualitäten warm und trocken. Bittere Arzneipflanzen sollten die vier Körpersäfte – Blut, Schleim, gelbe und schwarze Galle – ins Gleichgewicht bringen. Sie förderten den Gallenfluss, leiteten überschüssige, erhitzte Säfte ab und glichen kalte, feuchte Zustände aus.
Ätherische Öle (Aetherolea)
Ätherische Öle sind leicht flüchtige, stark duftende Stoffgemische, die aus verschiedenen Einzelstoffen, vor allem aus Monoterpenen und Sesquiterpenen, bestehen. Anders als die meisten anderen Stoffgruppen hier werden sie häufig aus der Pflanze gewonnen und als eigenständiges Mittel verwendet, eben als ätherisches Öl. Gewonnen werden sie größtenteils durch Wasserdampfdestillation.
Sie sehen zwar ölig aus, verdampfen aber an der Luft weitgehend rückstandsfrei. Fette Pflanzenöle dagegen hinterlassen einen dauerhaften Fettfleck auf dem Untergrund. Ätherische Öle sind meistens leicht entzündlich.

Mit den destillierten Ölen arbeitet ein eigener Zweig der Heilkunde, die Aromatherapie. Sie wirken über den Geruchssinn auf das Gehirn und direkt über die Haut. Ihr Wirkungsspektrum ist sehr breit; sie können u. a. antimikrobiell, entspannend, belebend oder schmerzlindernd wirken. Reine ätherische Öle nimmst du nicht ohne fachliche Begleitung ein, nur als Bestandteil der Pflanze, etwa im Pfefferminztee.
Typische Pflanzen mit ätherischen Ölen
Matricaria chamomilla · Blüten
Lavandula angustifolia · Blüten
Thymus vulgaris · Kraut
Mentha × piperita · Blätter
So bereitest du sie zu
Ätherische Öle sind flüchtig. Decke deinen Tee deshalb beim Ziehen ab, damit sie nicht entweichen. Alkohol und fette Öle sind gute Auszugsmittel.
Reine ätherische Öle sind Konzentrate. Unverdünnt reizen sie häufig Haut und Schleimhäute und werden deshalb stark verdünnt angewendet, z. B. in einem Massageöl. Viele ätherische Öle sind für Babys und Kleinkinder ungeeignet, manche sogar gefährlich!
Die Verfeinerung der Destillation wird häufig dem persischen Gelehrten Avicenna (980–1037) zugeschrieben. Über die Kreuzzüge und die Übersetzung arabischer Schriften ins Lateinische gelangte dieses Wissen nach Europa. Dort wurde die Destillation ab dem 12. Jahrhundert u. a. in der Klostermedizin weiterentwickelt.
Gerbstoffe (Tannine)
Gerbstoffe sind Pflanzenstoffe, die eine zusammenziehende und eiweißfällende Wirkung besitzen. Sie kommen in verschiedenen Pflanzenteilen wie Rinde, Blättern, Früchten und Wurzeln vor. Je nach Typ unterscheidet man:
- Gallotannine
- Ellagitannine
- Catechingerbstoffe
- Labiatengerbstoffe – sie kommen in vielen Lippenblütlern (Labiaten) vor, daher der Name. Sie gelten als besonders verträglich.
Auf der Zunge hinterlassen sie häufig ein pelziges Gefühl. Sie vernetzen Eiweiße fest miteinander, sie gerben sie gewissermaßen. Dadurch haben sie auf Haut und Schleimhäuten eine schützende, zusammenziehende Wirkung. In der Heilkunde nutzt man diese Eigenschaft gezielt, um Entzündungen zu lindern, Absonderungen zu verringern, Wundflächen abzudichten und das Wachstum von Keimen zu hemmen.

Klassische Gerbstoffpflanzen
Potentilla erecta · Rhizom
Quercus robur · Rinde
Alchemilla vulgaris · Kraut
Vaccinium myrtillus · getrocknete Beeren
Hamamelis virginiana · Blätter, Rinde
So bereitest du sie zu
Gerbstoffe lösen sich gut in heißem Wasser und in Alkohol; kaltes Wasser zieht sie deutlich schwächer aus. Für harte Drogen wie Rinden und Wurzeln ist die Abkochung die klassische Zubereitung. Tinkturen funktionieren ebenfalls gut. Für harte Pflanzenteile brauchen sie aber oft einen höheren Alkoholgehalt als für krautige.
Droge meint hier übrigens keinen Rauschstoff. Es ist der pharmazeutische Fachbegriff für meist getrocknete, unverarbeitete ganze oder zerkleinerte Pflanzenteile, Algen, Pilze oder Flechten sowie bestimmte Ausscheidungen wie Harze. So verwendet ihn auch das Europäische Arzneibuch (Ph. Eur.).
Der Name Gerbstoff stammt aus der Lederherstellung: Bereits im alten Ägypten und im Römischen Reich wurden tanninreiche Pflanzenteile zur Ledergerbung genutzt, weil sie die Hautproteine dauerhaft vernetzen und haltbar machen – derselbe Mechanismus, der in der Heilkunde genutzt wird.
Schleimstoffe (Mucilaginosa)
Schleimstoffe sind wasserlösliche Polysaccharide (Mehrfachzucker), die in Wasser aufquellen und ein Gel bilden. Dieser Gelfilm legt sich schützend auf gereizte Schleimhäute, etwa in Rachen, Speiseröhre und Magen, und befeuchtet diese. Damit wird die Reizschwelle von Husten- und Schmerzrezeptoren angehoben. Der Darm profitiert ebenfalls von den stuhlregulierenden und schützenden Eigenschaften.
Typisch ist die schleimig-glitschige Konsistenz beim Kauen oder beim Ansetzen in Wasser. Geschmacklich sind sie meist neutral bis leicht süßlich.
Klassische Schleimstoffpflanzen
Althaea officinalis · Wurzel
Cetraria islandica · Flechte
Verbascum densiflorum · Blüten
Linum usitatissimum · Samen
Plantago lanceolata · Blätter
Malva sylvestris · Blüten, Blätter
So bereitest du sie zu
Anders als in älteren Büchern oft zu lesen ist, werden Schleimstoffe durch Hitze nicht automatisch zerstört. Entscheidend ist aber, welche Schleimdroge ausgezogen werden soll. Bei manchen Wurzeln, etwa beim Eibisch, sorgt heißes Wasser dafür, dass die Stärke an der Oberfläche verkleistert. Das hindert die Schleimstoffe daran, ins Wasser überzugehen. Hier eignet sich ein Kaltauszug besser.
Alkohol ist für Schleimstoffe generell ungeeignet, er lässt die Polysaccharide ausflocken, sodass sie nicht in Lösung gehen. Bei Leinsamen oder Haferflocken hingegen hilft Hitze, die Schleimstoffe aus den Pflanzenzellen zu lösen und im Wasser zu binden.
Eibisch und Malve wurden bereits von Hippokrates (um 460–370 v. Chr.) und Dioskurides (1. Jh. n. Chr.) für ihre reizlindernde, entzündungshemmende Wirkung bei Husten, Magen-Darm-Beschwerden und Hautproblemen beschrieben. Im Mittelalter galt die Malve als Omnimorbia (Allheilmittel) der armen Leute und war fester Bestandteil der Klostergärten.
Saponine
Saponine sind seifenähnliche Pflanzenstoffe, die in Wasser schäumen und meist einen bitteren Geschmack haben. Man unterscheidet Triterpensaponine (in heimischen Pflanzen die weitaus häufigere Gruppe) und Steroidsaponine (in der heimischen Flora selten, etwa im Schabzigerklee enthalten).
Im Körper können sie cholesterinsenkend, leicht entzündungshemmend, immunmodulierend sowie antimikrobiell wirken. Am besten untersucht ist die auswurffördernde Wirkung wie etwa beim Efeu.
Klassische Saponinpflanzen
Saponaria officinalis · Wurzel, Kraut
Hedera helix · Blätter
Aesculus hippocastanum · Samen
Primula veris · Wurzel
Glycyrrhiza glabra · Wurzel
So bereitest du sie zu
Saponinhaltige Drogen sind durch ihren Zuckeranteil gut wasserlöslich und lassen sich als Kalt- oder Heißauszug zubereiten. Alkoholische Auszüge in Form von Tinkturen sind ebenfalls möglich.
Dabei ist Vorsicht geboten; nicht jede Pflanze kann bedenkenlos so zubereitet werden. Rosskastanien und Efeublätter sind aufgrund des hohen Saponingehalts giftig und müssen für die Einnahme entsprechend aufbereitet werden. Äußerlich sind sie jedoch anwendbar.
Seifenkraut (Saponaria officinalis) wurde bereits in der Antike als Waschmittel genutzt, seit dem Mittelalter auch als Heilpflanze. Noch heute werden empfindliche Textilien mit Seifenkraut schonend gereinigt. Der Name leitet sich vom lateinischen sapo, Seife, ab.
Flavonoide
Flavonoide gehören zu den am häufigsten vorkommenden Pflanzenstoffen und zählen chemisch gesehen zur großen Gruppe der Polyphenole. Untergruppen sind Flavonole, Flavone, Flavanone, Anthocyane und Isoflavonoide. Häufige Flavonoide sind Rutin, Quercetin oder Luteolin.
Sie verleihen vielen Blüten und Früchten ihre kräftigen Farben und schützen die Pflanze u. a. vor UV-Strahlung. Einen eigenen Geruch haben sie nicht. Sie sind Antioxidantien, wirken u. a. entzündungshemmend und können das Herz-Kreislauf-System unterstützen.

Typische Flavonoidpflanzen
Vaccinium myrtillus · Früchte
Rubus fruticosus · Früchte
Vitis vinifera · blaue Trauben
Matricaria chamomilla · Blüten
Ginkgo biloba · Blätter
Silybum marianum · Früchte
Trifolium pratense · Blüten
Sambucus nigra · Blüten, Früchte
Camellia sinensis · Blätter
Crataegus monogyna/C. laevigata · Blätter mit Blüten
So bereitest du sie zu
Die Löslichkeit der Flavonoide hängt stark von ihrer chemischen Struktur ab. Sind sie an Zuckermoleküle gebunden (sogenannte Glykoside), lösen sie sich gut in Wasser und lassen sich damit als Tee ausziehen. So etwa bei Kamille, Holunder oder dem Teestrauch.
Liegen sie ohne diese Zuckerverbindung vor, sind sie fettlöslich und benötigen Öl oder Alkohol als Auszugsmittel. Dies ist beispielsweise bei der Mariendistel der Fall.
In den 1930er-Jahren rückten die Flavonoide in den Blick der Medizin. Der ungarische Nobelpreisträger Albert Szent-Györgyi entdeckte eine neue Substanz und nannte sie zunächst Vitamin P für Permeabilitätsfaktor. Später stellte sich heraus, dass Flavonoide keine Vitamine sind. Der Körper ist nicht zwingend auf sie angewiesen, sie gelten aber als gesundheitsfördernd.
Alkaloide
Alkaloide sind hochwirksame Stickstoffverbindungen, die die Pflanze vor allem zu ihrem Schutz produziert. Bekannte Vertreter sind Koffein, Atropin, Nikotin, Chinin, Solanin, Pyrrolizidinalkaloide und Morphin.
Sie schmecken extrem bitter, wirken mitunter betäubend. Im Körper wirken sie vor allem auf das Nervensystem. Alkaloidreiche Pflanzenteile sind häufig stark giftig und werden oft von Tieren gemieden. Sie docken an Nervenrezeptoren an, ahmen Botenstoffe nach und aktivieren oder blockieren die Reizweiterleitung der Nerven, insbesondere von Auge, Herz, Bronchien und Darm.

Typische Alkaloidpflanzen
Papaver somniferum · Milchsaft, Kapsel · giftig
Chelidonium majus · Kraut · leicht giftig
Hyoscyamus niger · Kraut · hochgiftig
Atropa belladonna · ganze Pflanze · giftig
Auch Kaffeestrauch (Coffea ssp., Samen) und Teepflanze (Camellia sinensis, Blätter) enthalten das Alkaloid Koffein. Das Koffein im grünen oder schwarzen Tee wird häufig Teein genannt. Die Kartoffel (Solanum tuberosum, Knolle) enthält das Alkaloid Solanin, vor allem in Keimen, grünen Stellen und der Schale.
So bereitest du sie zu
Aufgrund der Giftigkeit ist die Löslichkeit der Alkaloide eher theoretischer Natur. Anwendungen bleiben standardisierten, ärztlich oder pharmazeutisch begleiteten Zubereitungen vorbehalten. In Kaffee und Tee sind die Alkaloidmengen so gering, dass sie für die meisten Menschen unbedenklich sind; die Verträglichkeit ist aber individuell verschieden.
Alkaloidpflanzen wie Tollkirsche und Bilsenkraut gelten als typische Hexenpflanzen. Sie waren aufgrund ihrer halluzinogenen Wirkung Bestandteil der geheimnisvollen Hexen- und Flugsalben.
Übersichtstabelle Stoffgruppen und Zubereitung
Wenn du weißt, welche Stoffgruppe eine Pflanze prägt, weißt du auch, wie du sie am besten zubereitest.
| Stoffgruppe | Erkennbar an | Typische Wirkung | Geeignete Zubereitung |
| Bitterstoffe | bitterer Geschmack | speichel- und magensaftanregend, verdauungsfördernd | Aufguss, Tinktur |
| Ätherische Öle | Duft | je nach Öl u. a. antimikrobiell, entspannend, belebend | Aufguss (abgedeckt), Tinktur, fettes Öl, Destillation |
| Gerbstoffe | pelziges Gefühl auf der Zunge | zusammenziehend, entzündungslindernd, keimhemmend | Aufguss, Abkochung, Tinktur |
| Schleimstoffe | schleimige Konsistenz | reizlindernd, schützen und befeuchten Schleimhäute | Kaltauszug (häufig bevorzugt) oder Heißauszug |
| Saponine | schäumen im Wasser | auswurffördernd, leicht entzündungshemmend | Kalt- oder Heißauszug, Tinktur |
| Flavonoide | viele Farben von Blüten und Früchten | antioxidativ, entzündungshemmend | je nach Bindung Aufguss oder Tinktur/Öl |
| Alkaloide | nicht erkennbar | wirken auf das Nervensystem, oft giftig | keine Selbstzubereitung |
Fazit
Pflanzen enthalten also immer ein Stoffgemisch. In manchen ist jedoch ein Inhaltsstoff besonders dominant oder für die Heilwirkung prägend. Solche Pflanzen werden dann beispielsweise als Gerbstoffdroge (z. B. Blutwurz) oder Ätherisch-Öl-Droge (z. B. Lavendel) bezeichnet.
Unsere Vorfahren kannten diese Einteilung nicht, dank genauer Beobachtung beobachteten sie dennoch viele Wirkungen. Diese wurden durch die moderne Pharmakologie in vielen Fällen bestätigt. Und in manchen Fällen mussten Heilzuschreibungen auch revidiert werden. Allerdings besteht hier noch ein großes Forschungsfeld, denn viele Wirkungen und Wechselwirkungen dieser Inhaltsstoffe sind noch nicht erforscht.
Dies war natürlich nur ein grober Überblick über einige sekundäre Pflanzenstoffe und ihre Wirkung. Es gäbe noch so viel dazu zu schreiben, aber es wird auch sehr schnell sehr chemisch. Für ein besseres Pflanzenverständnis reicht diese erste Übersicht jedoch.
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Bildnachweis
Bild 1: Strukturformel Amarogentin via pubchem.ncbi.nlm.nih.gov
Bild 3: Alle Bilder via Canva
Bild 4: Marshmallows via Canva
Bild 5: Waschplatz via Canva
Bild 6: Gefärbte Wolle mit KI generiert
Bild 7: Kaffeetasse via Canva
Restliche Fotos: eigene
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