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	<title>Beliebt | Herbularia</title>
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	<description>Heilkräuter ganzheitlich betrachtet</description>
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		<title>Kräuterwein &#124; Medizinalwein &#8211; Geschichte, Arznei und ein Rezept</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Karin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Jul 2025 11:38:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Beliebt]]></category>
		<category><![CDATA[Kräuterwein Medizinalwein]]></category>
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					<description><![CDATA[Kräuterweine sind eine uralte, medizinische  Zubereitungsform, hier erfährst du ihre Geschichte ...
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_0 et_pb_with_background et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Ein Glas Wein als Medizin?</strong><span style="font-weight: 400;"> Was heute eher ungewöhnlich klingt, hat eine sehr lange Tradition. Dazu wird Wein mit Kräutern und Gewürzen versetzt, um eine bestimmte Heilwirkung zu erlangen. Beispielsweise wurden Beifuß, Kalmus, Zimt oder auch unbekanntere Pflanzen wie der Hirschzungenfarn dem Wein für einen verdauungsfördernden Trank zugegeben.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Was können <strong>Kräuter- bzw. Medizinalweine</strong> und macht es in der heutigen Zeit noch Sinn, wo doch jeder zu Recht vor den Gefahren von (zu viel) Alkohol warnt?</span></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2 id="dipi-toc-ursprung-und-geschichte-des-medizinalweins0">Vom Zweistromland bis heute: Die Geschichte des Kräuterweins</h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Bereits im </span><strong>Zweistromland</strong> <span style="font-weight: 400;">wurde vor ca. 5000 Jahren Weinanbau betrieben. Bei Ausgrabungen im alten Sumer gefundene Tontäfelchen belegen dies und enthalten das älteste erhaltene Rezept für einen Medizinalwein. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die </span><strong>Ägypter</strong> <span style="font-weight: 400;">schätzten bereits die Weinrebe, die als Geschenk des Gottes Osiris an die Menschen galt. Sie waren bereits sehr versiert im Anbau und Keltern des Weines. Auf ägyptischen Papyri sind mehrere Rezepte für Heilmittel aus Wein erhalten. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">In der </span><strong>Antike</strong> <span style="font-weight: 400;">beschreiben die beiden griechischen Ärzte Hippokrates und Galen ebenfalls die arzneiliche Zubereitung und Verwendung von Wein. Und auch Galen, der bekannte römische Arzt, sah in ihm ein Lebenselixier.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Bekannte Weine aus der Zeit sind </span><em><span style="font-weight: 400;">Vinum Hippocraticum</span></em><span style="font-weight: 400;">, auch </span><em><span style="font-weight: 400;">Hippokras </span></em><span style="font-weight: 400;">genannt – mit Wermut, Myrrhe oder Zimt, der als stärkend und verdauungsfördernd galt. </span><em><span style="font-weight: 400;">Mulsum </span></em><span style="font-weight: 400;">– ein (Honig)Wein der Römer, der oft mit Heilkräutern versetzt wurde. Er galt als appetitanregend, verdauungsfördernd und war ein Lebenselixier. Er wurde gerne vor den recht üppigen Gelagen als Aperitif gereicht. Und dann ist noch der aus Zypern stammende </span><em><span style="font-weight: 400;">Commandaria </span></em><span style="font-weight: 400;">zu nennen, ein Süßwein, der bei Fieber und Schwäche gerne getrunken wurde.</span></p></div>
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				<span class="et_pb_image_wrap "><img fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="653" src="https://herbularia.de/wp-content/uploads/Ypocras.jpg" alt="Mittelalterliche Darstellung der Herstellung und Verkostung des Kraeuterweins Hippkras" title="" srcset="https://herbularia.de/wp-content/uploads/Ypocras.jpg 640w, https://herbularia.de/wp-content/uploads/Ypocras-480x490.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 640px, 100vw" class="wp-image-25946422"></span>
			<div id="pac_dih__image_details_0" class="pac_dih__image_details"><p id="pac_dih__caption_0" class="pac_dih__caption">Herstellung und Verkostung des Hippokras im Mittelalter, via Wikipedia</p></div></div>

			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span>Im </span><strong>Mittelalter</strong><span> </span><span>war der Einsatz von Wein als Heilmittel ebenfalls üblich. Dies hatte mehrere Gründe:</span></p>
<ul>
<li><span style="font-weight: 400;">Er stand in einer langen Tradition als Heilmittel und verstärkte die Wirkung der zugefügten Kräuter und anderer Zusätze. Üblich waren Kräuter und Gewürze, letztere wurden dann auch (Ge)</span><b>Würzwein </b><span style="font-weight: 400;">genannt. Der im Wein enthaltene Alkohol ist ein </span><b>Medizinpferd</b><span style="font-weight: 400;">, d. h., er sorgt für eine schnellere Verfügbarkeit der Inhaltsstoffe im Körper. Gleichzeitig löst er aus den Kräutern sowohl die alkohol- als auch die wasserlöslichen Inhaltsstoffe. Dazu gehören etwa ätherische Öle, Flavonoide, Bitterstoffe und Gerbstoffe. </span></li>
<li><span style="font-weight: 400;">Der Alkoholgehalt erhöht die </span><b>Haltbarkeit </b><span style="font-weight: 400;">von Zubereitungen.</span></li>
<li><b>Sauberes Wasser</b><span style="font-weight: 400;"> war ein Luxusgut und stand aufgrund der hygienischen Verhältnisse kaum zur Verfügung. Deshalb waren andere Getränke wie Dünnbier oder ein saurer Wein Teil der täglichen Ernährung für alle Altersstufen.</span></li>
<li><span style="font-weight: 400;">Über die </span><b>Klostermedizin </b><span style="font-weight: 400;">und ihre Rezepte wurde die Tradition der Medizinalweine weiter gepflegt. Noch heute kennen wir die von der Äbtissin Hildegard von Bingen überlieferten Zubereitungen, die es heute wieder zu kaufen gibt. Bekannt sind unter anderem der </span><i><span style="font-weight: 400;">Hirschzungen-Trank</span></i><span style="font-weight: 400;">, der </span><i><span style="font-weight: 400;">Herzwein </span></i><span style="font-weight: 400;">und der </span><i><span style="font-weight: 400;">Veilchen-Trank</span></i><span style="font-weight: 400;">.</span></li>
<li><span><span style="font-weight: 400;">Alchemisten schätzten im </span><b>Mittelalter </b><span style="font-weight: 400;">und der</span><b> frühen Neuzeit</b><span style="font-weight: 400;"> Wein als Mittlersubstanz, die sowohl heilende als auch spirituelle Eigenschaften besaß. Sie nutzten ihn in ihren Experimenten, um dem mystischen </span><i><span style="font-weight: 400;">Stein der Weisen</span></i><span style="font-weight: 400;"> auf die Spur zu kommen. Bekannt wurde das durch Destillation gewonnene </span><i><span style="font-weight: 400;">Aqua vitae – </span></i><span style="font-weight: 400;">einem ursprünglich aus Wein destillierten</span><i><span style="font-weight: 400;"> Lebenswasser</span></i><span style="font-weight: 400;">. Bekannte Weine der Frühen Neuzeit waren </span><i><span style="font-weight: 400;">Elixir St. Vincent</span></i><span style="font-weight: 400;">, ein Medizinalwein mit Eisen gegen Blutarmut, und der ungarische </span><i><span style="font-weight: 400;">Tokajerwein</span></i><span style="font-weight: 400;">, der als Stärkungsmittel bei Schwäche und Rekonvaleszenz geschätzt wurde. </span><i><span style="font-weight: 400;">Lacryma Christi </span></i><span style="font-weight: 400;">schließlich ist ein nur am Vesuv angebauter Wein, der eine religiös-spirituelle Bedeutung für die christliche Kirche innehatte und zu bestimmten Feierlichkeiten zeremoniell genutzt wurde. Aber ihm wurde auch eine medizinische Wirkung zugeschrieben.</span></span> </li>
</ul></div>
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				<span class="et_pb_image_wrap "><img decoding="async" width="2272" height="1704" src="https://herbularia.de/wp-content/uploads/vitis-vinifera-wein-blau.jpg" alt="&Uuml;ppige blaue Weintrauben, am Weinstock h&auml;ngend" title="vitis vinifera-wein blau" srcset="https://herbularia.de/wp-content/uploads/vitis-vinifera-wein-blau.jpg 2272w, https://herbularia.de/wp-content/uploads/vitis-vinifera-wein-blau-1280x960.jpg 1280w, https://herbularia.de/wp-content/uploads/vitis-vinifera-wein-blau-980x735.jpg 980w, https://herbularia.de/wp-content/uploads/vitis-vinifera-wein-blau-480x360.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2272px, 100vw" class="wp-image-26045026"></span>
			<div id="pac_dih__image_details_1" class="pac_dih__image_details"></div></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_2  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
<div class="et_pb_text_inner">
<h2>Vom Heilmittel zum fragwürdigen Gesundheitsversprechen</h2>
<p><span>Im </span><strong>19. Jh.</strong><span> </span><span>trieb die durch die Jahrhunderte bestehende Wertschätzung von Medizinalweinen jedoch einige Stilblüten. Bereits im 18. Jh. entwickelte der schottische Arzt John Brown eine Therapieform, die </span><span><em>Brownianische Therapie</em>,</span><span> bei der Wein eine zentrale Rolle spielt. Er sollte das Gleichgewicht im Körper wiederherstellen und ihn stärken. Im 19. Jh. wurde daraus eine Kombinationstherapie, bei der der Patient mehrere Flaschen Wein, Champagner und Cognac innerhalb von 24 Stunden zu trinken hatte!</span></p>
<p><span>Bekannte Weine waren u. a. der </span><em><span>Vin Mariani</span></em><span>, ein mit Kokain versetzter Wein. Er war vorwiegend bei Künstlern beliebt, da er die Müdigkeit vertrieb. Ferner galten </span><span>Portwein </span><span>und </span><span>Champagner </span><span>als Heilmittel bei Erschöpfung.</span></p>
</div>
</div>
<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_1"><span class="et_pb_image_wrap "><picture decoding="async" title="" class="wp-image-25946413"><source type="image/webp" srcset="https://herbularia.de/wp-content/uploads/Peruvian_Wine_of_Coca.png.webp 500w, https://herbularia.de/wp-content/uploads/Peruvian_Wine_of_Coca-480x1127.png.webp 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 500px, 100vw" /></picture></span></div></div>
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				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="943" src="https://herbularia.de/wp-content/uploads/coca-wine.jpg" alt="Schwarz-wei&szlig;e Werbeanzeige von 1889 aus Amerika f&uuml;r Kokainwein" title="coca-wine" srcset="https://herbularia.de/wp-content/uploads/coca-wine.jpg 1280w, https://herbularia.de/wp-content/uploads/coca-wine-980x722.jpg 980w, https://herbularia.de/wp-content/uploads/coca-wine-480x354.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1280px, 100vw" class="wp-image-26045030"></span>
			<div id="pac_dih__image_details_2" class="pac_dih__image_details"><p id="pac_dih__caption_2" class="pac_dih__caption">Werbeanzeige von 1889 aus Amerika f&uuml;r Kokainwein</p></div></div>

			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Anfang des 20. Jh.</strong><span style="font-weight: 400;"> wurde auch dank der mittlerweile gut laufenden <strong>Werbeindustrie</strong> viel <strong>Missbrauch</strong> mit der Wirkung des Medizinalweins getrieben. Für jedes Leiden gab es einen passenden Wein. Dies führte dazu, dass 1912 durch einen preußischen Erlass die Bezeichnung Krankenwein für Weinprodukte nicht mehr verwendet werden durfte. Damit war der seit dem Mittelalter beliebte Werbespruch </span><em><span style="font-weight: 400;">Frankenwein ist Krankenwein</span></em><span style="font-weight: 400;"> verboten. Der Erlass diente dem Verbraucherschutz und der Bekämpfung irreführender Gesundheitsversprechen.</span></p>
<p><strong>Ende des 20. Jh.</strong> <span style="font-weight: 400;">wurde die <strong>alte Tradition der Heilweine</strong> wieder verstärkt aufgenommen und insbesondere die <strong>Rezepte der Hildegard von Bingen</strong> werden wieder hergestellt und vertrieben. Allerdings nicht mehr so marktschreierisch wie in der Vergangenheit, sondern sie sind nun eher einem kleineren Kreis an Kräuter- und Gesundheitsinteressierten bekannt. Geblieben ist eine sanfte Unterstützung bei gesundheitlichen Problemen. </span></p>
<p style="text-align: center;"></div>
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				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="700" height="525" src="https://herbularia.de/wp-content/uploads/weintrauben.png" alt="Wei&szlig;e Weintrauben am Weinstock " title="" srcset="https://herbularia.de/wp-content/uploads/weintrauben.png 700w, https://herbularia.de/wp-content/uploads/weintrauben-480x360.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 700px, 100vw" class="wp-image-25946794"></span>
			<div id="pac_dih__image_details_3" class="pac_dih__image_details"><p id="pac_dih__caption_3" class="pac_dih__caption">&Uuml;ppige Weintrauben</p></div></div>

			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2><span style="font-weight: 400;">Kräuterwein heute – (gefährlicher) Genuss oder Arznei?</span></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Ein liebevoll hergestellter Medizinalwein vereint <strong>das </strong></span><strong>Beste aus der Pflanzenheilkunde und der Kultur des Genießens</strong><span style="font-weight: 400;">. Er ist nicht nur ein wohlschmeckender Begleiter nach dem Essen, sondern auch ein sanftes Hilfsmittel, das Verdauung, Leber und Wohlbefinden auf natürliche Weise unterstützt. Durch die Kombination ausgewählter Kräuter mit hochwertigem Wein entsteht ein wirksames Tonikum, das seit Jahrhunderten in Klöstern, Apotheken und Hausrezepturen geschätzt wird. Kräuterwein ist leicht herzustellen und es gibt auch noch mal die Extraportion Freude, selbst angebaute oder gesammelte Kräuter in einem guten Wein anzusetzen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Natürlich ist er nicht geeignet für Kinder, Schwangere, Stillende und bei verschiedenen Vorerkrankungen wie Leberleiden. Im Zweifelsfall lieber mit dem Arzt darüber sprechen, ob ein kleines Gläschen pro Tag in Ordnung ist. Auch der gesamte Konsum an alkoholischen Getränken muss betrachtet werden. Jeder reagiert individuell auf Alkohol. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Und es gilt noch immer die bekannte Aussage von <strong>Paracelsus</strong>, dem bedeutenden Arzt und Universalgelehrten aus dem 16. Jh.:</span></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_6  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: center;"><span style="font-weight: 400;">Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift;<br /></span><span style="font-weight: 400;">allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift sei.</span></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_5">
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				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="566" height="177" src="https://herbularia.de/wp-content/uploads/trenner-olive-1-e1767187194859.png" alt="geschwungen Zier-Trennlinie zwischen zwei Textbloecken" title="trenner-olive-1" srcset="https://herbularia.de/wp-content/uploads/trenner-olive-1-e1767187194859.png 566w, https://herbularia.de/wp-content/uploads/trenner-olive-1-e1767187194859-480x177.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 566px, 100vw" class="wp-image-26043642" /></span>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2 id="dipi-toc-rezept-fr-einen-verdauungsfrdernden-kruterwein2"><span>Rezept für einen verdauungsfördernden Kräuterwein</span></h2>
<ul>
<li aria-level="1"><span>1 TL Andornkraut </span></li>
<li aria-level="1"><span>1 TL Engelwurz (Wurzel) </span></li>
<li aria-level="1"><span>1 TL Pomeranzenschalen</span></li>
<li aria-level="1"><span>1 TL Fenchelsamen </span></li>
<li aria-level="1"><span>1 TL Melissenblätter </span></li>
<li aria-level="1"><span>1 TL Schafgarbe</span></li>
<li aria-level="1"><span>1 TL Pfefferminzblätter</span></li>
<li aria-level="1"><span>1 l Wein</span></li>
</ul>
<p><span>Die Kräuter grob zerkleinern und in ein großes Schraubglas geben. Mit Wein übergießen (siehe Empfehlung unten). 10–14 Tage an einem dunklen, kühlen Ort ziehen lassen, täglich schütteln. Abseihen, in dunkle Flaschen füllen, kühl lagern.</span></p>
<p><span>Haltbarkeit: ca. 6 Monate.<br /></span><span>Einnahme: 1 Likörglas (ca. 20 ml) vor oder nach der Hauptmahlzeit.</span></p>
<p><span>Für Medizinalweine eignet sich ein guter, trockener Bio-Weißwein, der die Kräuteraromen nicht überdeckt, aber auch nicht zu sauer ist. Gut geeignet sind beispielsweise </span><span>Grüner Veltliner, </span><span>Silvaner, </span><span>Gutedel und </span><span>Pinot blanc. </span><strong> </strong></p>
<p><span>Je nach Rezept und angestrebter Wirkung kann ein guter Rotwein ebenfalls eingesetzt werden.</span></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_8  et_pb_text_align_center et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="font-weight: 400;">Wohl bekomm’s!</span></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_9  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span></span></p>
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			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_10  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>&nbsp;</p>
<p>Bildnachweis</p>
<p>Abb. 1: <span>Unknown author, </span><a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ypocras.jpg" target="_blank" rel="noopener">Ypocras</a><span>, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf </span><a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Template:PD-old" target="_blank" rel="noopener">Wikimedia Commons</a></p>
<p>Abb. 3: Original: National Library of Medicine, via Flickr Commons, no known copyright restrictions</p></div>
			</div>
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			</div>
				
				
			</div>
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